Vorräte anlegen, in der Natur sammeln gehen
Projekt der Woche

Woche 1 – Wir sammeln den Herbst

27. September 2017

Die letzte Woche habe ich es gemacht, wie Fredericks kleine Mäusefreunde und Vorräte angelegt. Ok, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber ich habe die Zeit tatsächlich genutzt um alle möglichen Dinge in der Natur zu sammeln. Das nehme ich mir schon lange immer wieder vor, wenn ich irgendwo an wilden, essbaren Pflanzen vorbei gehe.

Was man im Herbst in der Stadt alles sammeln kann!

aus der Natur gesammelt

Das ich das jetzt endlich auch mal umgesetze, war mehr eine fixe Idee, als lange geplant. Auf dem Spielplatz neben unserem Kindergarten ist ein wilder Pflaumenbaum (eine Zibarte?) sowie mehrere Baum-Haseln und der Boden liegt gerade voller Fallobst und Nüsse. Also haben wir die schönen Nachmittage der letzten Woche gleich doppelt gut genutzt: draußen spielen und Obst direkt aus der Natur sammeln. Mein großer Sohn kann da schon fleißig mithelfen. Kastanien und Eicheln dürfen natürlich in keinem Herbst mit Kindern fehlen. Ein kleiner Ausflug mit dem Laufrad und eine große Tüte war gefüllt. Auf dem Weg haben wir auch noch eine Handvoll Hagebutten und ein paar Zierquitten von einer Hecke mitgenommen.

 

In unserem eigenen Garten fallen aktuell gerade die Äpfel vom großen Apfelbaum und die

Äpfel sammeln

Himbeersträucher liegen schon halb auf dem Boden, so voll hängen sie mit Früchten. Leider bekommt der viele Regen dem Obst nicht so gut, so dass viele Früchte schon an der Pflanze gammeln. Trotzdem kam auch da noch ein bisschen was zusammen.

Für ein paar wenige Nachmittag gar keine schlechte Ausbeute, wie ich finde.

Fazit

Am meisten überrascht hat mich, dass ich wirklich viel mitnehmen konnte, ohne dafür irgendeinen Extraaufwand zu betreiben. Vieles kann man wunderbar mit Kindern sammeln, so dass man daraus eine tolle Nachmittagsbeschäftigung für sonnige Tage machen kann. Es bietet sogar eine angenehme Abwechslung zu den unzähligen Spielplatznachmittagen, mit denen wir unsere Zeit hier mitten in der Stadt sonst üblicherweise füllen. Und es macht tatsächlich viel Spaß spontan und ungeplant zu sammeln, was einem in der Natur so über den Weg läuft und dann zu Hause die Ausbeute zu bewundern! Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das dauerhaft mehr in unseren Alltag integrieren werden. In Anlehnung an das Prinzip des Umgebungsdesigns habe ich jetzt also immer ein paar kleine Gefrierbeutel im Rucksack, die spontan und nach Lust und Laune zum Einsatz kommen können. Gelegenheit macht Diebe… oder Sammler in unserem Fall.

Einen kleinen Haken gibt es natürlich auch: Ich habe jetzt alles mögliche hier, und muss mir (recht zeitnah) überlegen, was ich damit machen will. Das ist bekanntermaßen nicht unbedingt eine Stärke von mir… Also vermutlich wäre es sinnvoll sich auch damit mal näher zu beschäftigen. Vielleicht in einem der nächsten Wochenprojekte.

 

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