Projekt der Woche
Projekt der Woche

Ein Projekt pro Woche – Viel Zeit für Aufgeschobenes

26. September 2017

Manchmal habe ich das Bedürfnis mich selbst etwas herauszufordern.

Dieser Blog ist so ein Beispiel, statt auf all meine superduper Ausreden  zu hören („Ich hab ja gar keine Idee, worüber ich schreiben soll.“, „Ich weiß ja gar nicht, wie das geht.“, „Ich muss ja erstmal einen einrichten…“) hab ich mich selbst überwunden und völlig planlos gestartet. Und natürlich ergibt sich jetzt alles von alleine, so dass ich im Nachhinein wieder mal nicht weiß, warum ich überhaupt aufgeschoben habe.

Vor ein Woche hatte ich wieder eine Idee und statt mir zu erlauben das irgendwie zu zerdenken, bin ich ich einfach ins kalte Wasser gesprungen:

Ich habe eine Woche lang meine Zeit nur für ein einziges Projekt genutzt. Klingt vielleicht unspektakulär, ist für mich aber durchaus etwas ungewohntes. Ich bin sonst eher eine von denen, die auf 5 Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Und deshalb will ich mich da auch weiterhin etwas fordern.

Ein Projekt der Woche

Ich werde bis zum Jahresende jede Woche ein neues Projekt  angehen und hier darüber berichten. In diesen Projekten möchte ich all die aufgeschobenen Dinge angehen, die mir eigentlich wichtig sind. Damit meine ich:

  • all die Dinge, die ich „irgendwann“ gerne mal wieder machen würde
  • die ganzen Sachen, die ich gerne überhaupt mal ausprobieren würde („aber nicht heute…“)
  • Dinge, die halbfertig liegen gelassen wurden
  • natürlich auch weniger angenehme Aufgaben, die ewig aufgeschoben werden.

Eine Woche konzentriere ich meine Energie dabei auf eine ausgewählte Sache.

Warum?

Ich bin von mir selbst genervt, dass ich in vielerlei Hinsicht so gar nicht dem Bild von meinem idealen Selbst entspreche. Ich hätte gerne eine ordentlichere Wohnung, weniger Kram, wäre gerne kreativer und würde meine Hobbys gerne regelmäßiger ausüben.

Ein großes Problem ist aber immer wieder, dass ich zu viel auf einmal will. So bleibt dann für jedes einzelne Thema zu wenig Zeit übrig. Also zwinge ich mich gewissermaßen langsamer zu machen. Statt halbherzigem Multi-Tasking jetzt also eins nach dem anderen, und dafür richtig!

Und wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, was ich am liebsten tun würde, ist die vorgegebene Antwort jetzt also bis Ende des Jahre: das Projekt der Woche. Ich hoffe, dass ich so weniger Zeit auf das Nachdenken über die vielen Optionen vergeude und mehr Zeit fürs Tun verwende.

Wie soll das ablaufen?

Mein Woche dauert von Dienstag bis Montag. Jeden Montag mache ich mir Gedanken über das Thema der folgenden Woche und werde es hier auf dem Blog bekanntgeben. Unter der Woche werde ich dann versuchen mein Projekt möglichst viel in meiner freien Zeit unterzubringen. Zwischenschritte werde ich vermutlich auf Instagram festhalten (falls jemand wissen will, wie es läuft.) Am Anfang der folgenden Woche werde ich dann ein kleines Fazit hier posten, meine Ergebnisse (wie gut oder schlecht sie auch ausfallen mögen) zeigen und berichten, wie die Woche allgemein verlaufen ist. Außerdem gibt es dann natürlich das Projekt für die nächste Woche.

Soweit sieht jedenfalls der Plan erstmal aus. Ich halte mir frei, da noch dran zu drehen, sollte sich irgendwas als unpraktisch herausstellen. Schlussendlich soll dieses Projekt ja nicht nur eine kleine Herausforderung, sondern vor allem auch eine Hilfestellung sein.  Es soll meinem Leben etwas mehr Struktur geben und nichts unnötig verkomplizieren. Kompliziert kann ich schon.

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