2017, das Jahr der vertrockneten Blumen
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2017 – Das Jahr der vertrockneten Blumen

16. Januar 2018

„Erfolgreich“ aufgeschobenes 2017

Statt mir irgendwelche Vorsätze zu überlegen, die ich dann sowieso nur prokrastiniere, habe ich zum Beginn des neuen Jahres drüber nachgedacht, was ich letztes Jahr alles aufgeschoben habe und was ich davon nachhaltig bereue. Im ersten Moment fielen mir nur einige wenige Sachen aus den letzten Monaten ein. Aber ich war mir sicher: Das kann nicht alles sein. Also habe ich nochmal etwas in meinen Erinnerungen gekramt und damit scheinbar eine Schleuse geöffnet. Plötzlich kamen nämlich alles mögliche an die Oberfläche. Im Verdrängen unangenehmer Dinge bin ich spitze!

Folgende Dinge bereue ich 2017 aufgeschoben zu haben:

  • ein zu spät abgeschickter Antrag, der mich im blödesten Fall einiges Geld kosten wird
  • eine zu lange aufgeschobene Bewerbung für eine durchaus interessante Stelle
  • eine Menge toter oder sehr ungesunder Blumen auf meinen Fensterbanken
  • kein Weihnachtsbaum dieses Jahr (gut das die Kinder noch klein sind!)
  • immer noch ein gigantisches Loch im Garten, wo eigentlich mittlerweile ein Klettergerüst stehen sollte
  • ein halb renovierter Dachboden seit einem halben Jahr
  • keine aktuellen Visitenkarten, seit fast einem halben Jahr
  • Stress vor jedem Geburtstag, weil noch kurz vor knapp aufgeräumt werden muss
  • 25 Euro (!) Mahnungsgebühren für eine vergessene Rechnung
  • eine Menge ungeschriebener eigener Rechnungen

Ich wette, wenn ich noch etwas länger drüber nachdenken würde, käme noch mehr. Aber so masochistisch bin ich dann doch nicht. Ich finde die Liste auch jetzt schon zu lang. Vermutlich sollte ich 2018 also öfter auf diese Sammlung zurückschauen, um mich daran zu erinnern, dass Aufschieben verdammt blöd ist!

Meine liebsten Ablenkungen 2017

Beim Thema Ablenkungen war mein Jahr tatsächlich sehr abwechslungsreich. Anfang des Jahres hätte ich vermutlich Internet allgemein gesagt. Dann eine ganze Weile Whats App, dann tatsächlich mal einen Monat lang Arbeit (kaum zu glauben, wie konnte das passieren?) und die letzten Monate einen Mix aus Lesen, Youtube und sinnlosen Tagträumen. Keine Putzflashs an die ich mich erinnern könnte. Leider, die wären durchaus mal sinnvoll! Und allgemein ein Jahr mit wenig produktivem Prokrastinieren sondern sehr viel passivem Konsum. Das möchte ich 2018 so auch nicht wiederholen. Wenn schon Ablenkung, dann wenigstens mit etwas mehr Stil.

Mein Jahresmotto 2018

Gute Vorsätze sind nichts für mich, die schiebe ich sowieso auf. So gut kenne ich mich dann doch schon. Also spare ich mir den Versuch direkt.

Aber nach diesem sehr passiven und nicht sehr befriedigendem Jahr 2017  habe ich das Bedürfnis mit etwas mehr Ziel ins neue Jahr zu startet. Also habe ich mir ein Jahresmotto für 2018 überlegt:

Sei aktiv!

Nicht besonders konkret, aber so soll es auch sein. Es geht mir nicht darum bestimmte Dinge zu erreichen, sondern meine Zeit möglichst „sinnvoll“ zu verbringen. Sinnvoll kann in diesem Sinne auch durchaus ein Hobby sein, solange es eben nicht ausschließlich passiver Konsum ist. Ich möchte 2018 einfach nicht wieder in diesen inaktiven Trott verfallen, der 2017 phasenweise so geprägt hat. Damit fühle ich mich nämlich nicht besonders wohl. Und wenn ich die Zeit nicht genießen kann, dann ist sie wirklich verschwendet!

 

Habt ihr 2017 auch etwas aufgeschoben, was ihr bereut? Erzählt mir doch davon, dann fühle ich mich nicht so alleine.

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